ATTILA UND DAS ATYPISCHE

Vorschau auf den V. Akt

Margit Schuschou
Das Fernsehen berichtet über die Aufklärung des Gemeindeguts-Irrtums durch Attila vom Loachner Hof und das Ende des gemeindeeigenen Substanzrechts in Tirol

Peter Nindler, Mag. Peter Nindler
Ein Chefreporter beim Interview mit Attila vom Loachner Hof
Margit Schuschou
Großes Interview mit Adalbert dem Loachnerbauern

Margit Schuschou

Vorschau auf den IV. Akt

Professor 1: „Eigentum der Ortsgemeinden an den Wäldern und Almen habe ich nicht gefunden. Nur falsche Grundbucheintragungen.“
Professor 2: „Das Nachbarschaftseigentum wurde in Tirol als Gemeindegut bezeichnet. Es ist völlig falsch, wegen dieses Begriffs ein Eigentum der heutigen Ortsgemeinden zu fingieren.

.

Professor 3: „Wir sind uns einig. Dann werde ich den Landeshauptmann informieren.“

.

Landeshauptmann Günther Platter Superstar Günther Platter Landshauptmann Günther Platter Günter Platter Günther Platter Landeshauptmann Günter Platter Günther Platter Superstar

Professor: „Landeshauptmann! Mit deinem Gefühl bist du ganz richtig gelegen. Das atypische Gemeindegut ist eine juristische Erfindung.  Ihr einziger Zweck ist es, die Agrargemeinschaften zu zu enteignen.“
Landeshauptmann: „Genau so habe ich das vermutet! Bitte setz dich doch, Professor, und erklär mir, was da vor sich gegangen ist.“

.

Zwei Stunden später. Büro des Landeshauptmannes von Tirol. Professor:  „Und wir haben einen Weg gefunden, diesen Gemeindeguts-Irrsinn auch in Tirol wieder in Ordnung zu bringen – so wie das die Vorarlberger von Anfang an gemacht haben.“

Fortsetzung folgt.
MP

 

GESTERN UNGARN, MORGEN ÖSTERREICH?

Peter Nindler. Mag. Peter Nindler. Peter Nindler. Mag. Peter Nindler
Der Chefreporter berichtet zur ungelösten Entschädigungsfrage nach der Enteignung der Tiroler Agrarier im Jahr 2014

 

Unter dem Aufmacher „Auch Pfarren klagen auf Entschädigung“, wurde in der Tageszeitung am 10.04.2018 neuerlich über die ungelöste Entschädigungsfrage bei den Tiroler Agrariern berichtet.

Die hartnäckige Weigerung der österreichischen Instanzen, eine Entschädigungspflicht anzuerkennen, wird als Neuigkeit dargestellt. Dies, obwohl kein Agrarier auch nur einen Pfifferling auf eine Kehrtwendung der österreichischen  Instanzen setzt.

Vorenthalten wurde eine wichtige Entwicklung im Zusammenhang mit jüngsten Enteignungen in Europa: Die vor ca einem Monat bekannt gewordene Verurteilung Ungarns.

Der Ungarische Staat hatte per Gesetz Nutzungsverträge über landwirtschaftliche Güter für ungültig erklärt. Geschätzt 150 Österreicher waren nachteilig betroffen.

Da sollte sich einem Reporter doch die Frage stellen, ob die entschädigungslose Enteignung tausender Tirolerinnen und Tiroler den Segen des Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg finden wird!

-.-.-.-.-

ATTILA UND DAS ATYPISCHE


Erklär´s mir so, als wäre ich sechs Jahre alt!“ So lautet die Vorgabe für die Bildgeschichte zur entschädigungslosen Enteignung der Tiroler Agrarier.

Damit ist die Aufgabenstellung für die Autoren definiert. Die Rechtsgrundlage und der Anlass für die entschädigungslose Enteignung der Tiroler Agrarier soll nachvollziehbar gemacht werden. Es handelt sich um einen Enteignung, die als Wiedergutmachung erscheinen  will. Die potenziellen Opfer wurden im Vorfeld als Täter gebrandmarkt.

Ziel der Bildgeschichten ist es, die Willkür der Vorgangsweise offenkundig zu machen.

Offenkundig werden soll, dass hier eine entschädigungslose Enteignung als Wiedergutmachung historischen Unrechts hingestellt wird.

Offenkundig werden soll, dass diejenigen, die als „Diebe und Räuber“ verunglimpft wurden, in Wahrheit die Opfer sind.

 

VORSCHAU AUF DEN DRITTEN AKT

Taroller Adler: „Wir landen am Besten am Balkon zu seinem Büro!“

 

Taroller Adler: „Landeshauptmann, du musst eingreifen!“

Landeshauptmann Günther Platter Superstar Günther Platter Landshauptmann Günther Platter Günter Platter Günther Platter Landeshauptmann Günter Platter Günther Platter Superstar

Landeshauptmann: „Landesadler. Was kann ich tun?“
Taroller Adler: „Die Sache ist kompliziert. Folgendes ist passiert: …“

 

Landeshauptmann Günther Platter Superstar Günther Platter Landshauptmann Günther Platter Günter Platter Günther Platter Landeshauptmann Günter Platter Günther Platter Superstar

Zwei Stunden später. Landeshauptmann: „Freunde. Ich habe verstanden. Das bringen wir wieder in Ordnung!“

Landeshauptmann Günther Platter Superstar Günther Platter Landshauptmann Günther Platter Günter Platter Günther Platter Landeshauptmann Günther Platter Günther Platter Superstar

Landeshauptmann: „Josef. Ich will, dass die Professoren unseres Weisenrates die Sache mit dem atypischen Gemeindegut prüfen. Da scheint einiges im Argen zu liegen!“ 
Josef: „Günther, das veranlasse ich gerne. Bis heute konnte mir niemand nachvollziehbar erklären, warum eine bestimmte Liegenschaft atypisches Gemeindegut ist und eine andere nicht. Da liegt wirklich etwas im Argen!“

 

VORSCHAU AUF DEN ZWEITEN AKT

 

Attila: „Alles Lug und Trug. Eine bloße Erfindung, um die Agrarier zu enteignen!“

 

bildgeschichte

Taroller Adler: „Das Gemeindegut-Verkenntnis  1982 – das Übel muss man beim Namen nennen – dieses Verkenntnis aus dem Jahr 1982 hat in Taroll eine riesen Aufregung ausgelöst.  Entgegen dem gesetzlichen Konzept wollte das Verfassungsgericht in einem Gemeindegut ein Eigentum der Ortsgemeinde sehen.“

VORSCHAU AUF DEN FÜNFTEN AKT

Attilas Interview mit Starreporter Pietro Windler

Peter Nindler. Mag. Peter Nindler. Peter Nindler. Mag. Peter Nindler

Pietro: Attila. Wie hast du herausgefunden, dass die Geschichte vom gestohlenen Gemeindegut eine bloße Erfindung ist, um die Taroller Agrarier zu enteignen?“
Attila: „Das war nicht schwer. Als die modernen Ortsgemeinden vom Gesetzgeber errichtet wurden – das war in den 1860er Jahren – da waren die Agrarliegenschaften schon Jahrhunderte lang in Bauernhand. Natürlich haben die Bauern die älteren und besseren Rechte.

LESEPROBE AUS DEM ERSTEN AKT

 

.

Scene 15

.

 

Scene 17

.

Scene 18

.

Scene 19

.

Scene 20

Leseprobe aus: ATTILA UND DAS ATYPISCHE, erster Akt.

Max Paua
.

Vom Sinn und Unsinn einer Bildgeschichte