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Eine Tirolerin will die BIO-Revolution am Kosmetikmarkt. „Die Kosmetikindustrie verwendet zahllose Inhaltsstoffe, die man als gesundheitsbewußter Konsument nicht akzeptieren sollte. Eine Frau schmiert sich täglich mit konventioneller Kosmetik bis zu 500 Chemikalien auf Körper und Gesicht“ – so die Tirolerin Mag. Ulrike Ischler, geb. 18.06.1961 in Lienz/Osttirol, Betriebswirtin, jahrelang Managerin in der Pharma- und Life Science Branche. Sie lebt heute in Eichgraben bei Wien. Mit ihrer Firma GreenSmile produziert sie seit kurzem „mysalifree“, eine neue Kosmetiklinie.
Eine Tirolerin will die BIO-Revolution am Kosmetikmarkt. „Die Kosmetikindustrie verwendet zahllose Inhaltsstoffe, die man als gesundheitsbewußter Konsument nicht akzeptieren sollte. Eine Frau schmiert sich täglich mit konventioneller Kosmetik bis zu 500 Chemikalien auf Körper und Gesicht“ – so die Tirolerin Mag. Ulrike Ischler, geb. 18.06.1961 in Lienz/Osttirol, Betriebswirtin, jahrelang Managerin in der Pharma- und Life Science Branche. Sie lebt heute in Eichgraben bei Wien. Mit ihrer Firma GreenSmile produziert sie seit kurzem „mysalifree“, eine neue Kosmetiklinie.

So dachte sich die in Wien lebende Osttirolerin Ulrike Ischler, als sie durch „Fibromyalgie“, einer Erkrankung unbekannter Genese, gezwungen wurde, auf alle Kosmetika zu verzichten, die Salicylate enthalten. Stell dir vor, du erfährst von deinem Arzt, dass nicht nur in vielen Lebensmitteln, sondern vor allem in deinen Kosmetika – deiner Zahnpaste, deiner Gesichtscreme, im Rasierschaum und im Haarshampoo – Stoffe enthalten sind, die die Wirkung deines Medikaments blockieren. Und du findest heraus, dass es keine Produkte gibt, die frei von diesen Stoffen sind. So erging es der Osttirolerin Ulrike Ischler, die praktisch über Nacht gezwungen war, auf alle gewohnten Produkte zur Körperpflege zu verzichten. Es geht um „Salicylate“, die Salze der Salicylsäure, die in den Blättern, Blüten und Wurzeln vieler Pflanzen vorkommen und die allergenes Potenzial besitzen. In Form von Extrakten, Ölen und Essenzen sind Salicylate Inhaltsstoff von Kosmetika. Dies als Konservierungsmittel.

Suche nach „gesunder Kosmetik“

Auf der Suche nach Produkten, die möglichst keine allergischen Reaktionen auslösen, war Ulrike erfolglos. „Je mehr ich mich mit Kosmetika beschäftigte, desto entsetzter war ich. Da waren Inhaltsstoffe enthalten, die in Verdacht standen, hautreizend, hormonbeeinflußend oder gar kanzerogen zu sein. Bei der Ernährung achten wir alle auf hohe Qualität, auf biologischen Anbau – bei Kosmetik ist ein solches Bewusstsein nur gering, obwohl die Wirkstoffe über die Haut unmittelbar in den Körper gelangen“. Ulrike stand vor der Wahl, auf übliche Kosmetik zu verzichten oder die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Je mehr sie sich mit den unzähligen Kosmetikprodukten beschäftigte, desto stärker wurde das Bedürfnis, eine eigene Pflegelinie zu produzieren. „Ich wollte Kosmetikprodukte schaffen, die in jeder Hinsicht unbedenklich sein – am Besten biozertifiziert!“

Bevor die Erkrankung an Fibromyalgie und diversen Intoleranzen Mag. Ulrike Ischler aus dem Berufsleben geworfen hatte, war sie jahrelang in der Pharma-Industrie und Pharma-Beratung tätig. Ihre Erfahrung im Management und der Blick auf die eigene Gesundheit waren die Triebfeder, das Absurde zu wagen: Die studierte Betriebswirtin entschloss sich mit ihrem Mann, Jörg Schaden, Freecomm Kommunikationsagentur, die Firma GreenSmile zu gründen. Nach knapp zwei Jahren ging „mysalifree“, eine Pflegelinie mit salicylatfreien, maximalverträglichen und authentischen Produkten auf den Markt. Ulrike entwickelte mysalifree für sich und andere Menschen mit sensibler, allergiegefährdeter Haut wie Duftstoffallergie, Kontaktallergie, Salicylatsensitivität – für Menschen mit bereits geschädigter oder irritierter Haut wie z.B. bei Neurodermitis oder Rosazea. „Und natürlich für alle Gesundheitsbewussten, die sich und ihre Kinder mit echter Bio-Kosmetik pflegen wollen. mysalifree ist biozertifiziert nach dem österreichischen Lebensmittelbuch und damit höchster Standard“, ergänzt sie nicht ohne Stolz. „Messlatte ist, dass 95% der landwirtschaftlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.“

Bio-Reiskeimöl als Grundlage

Grundlage dieser bahnbrechenden neuen Kosmetik ist Bio-Reiskeimöl, das in Japan seit langem als traditionelles Schönheitsmittel bekannt ist. Zur Konservierung wird Vitamin E verwendet und Natrium-Sorbat; letzteres besitzt gerade ein zwanzigstel des Allergiepotentials von vergleichbaren Wirkstoffen. Eine Besonderheit sind auch die auf allen Produkten angebrachten „Airless-Spender“, die Bakterienverschmutzung von außen behindern. Die Konzentration der Konservierungsstoffe kann so auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Was treibt eine Betriebswirtin dazu, eine neue Kosmetiklinie zu produzieren, wo es doch schon zahllose Produktlinien gibt? „Was ich wollte, gab es eben nicht. Ich wollte Bio auf höchstem Level, frei von allem, was nur in Verdacht steht, ungesund zu sein. Und ich habe in ganz Europa wunderbare Partner gefunden, die mir geholfen haben. Beispielsweise kommt der Reis für unser Bio-Reiskeimöl aus einem kontrolliert biologischem Anbau in Italien. Speziell gepresst wird es in einem biozertifizierten Familienunternehmen in Bayern. Offensichtlich war die Zeit reif für mysalifree. Deshalb war es mir möglich, so viel Unterstützung bei Zulieferern und Partnern zu gewinnen. Die meisten waren spontan begeistert, als ich sie gebeten habe, bei der Herstellung dieser neuen, biologischen Pflegelinie mitzuwirken.“

vermeidet Salicylate, ätherische Öle, Duft- und Farbstoffe, Gluten, allergene und diskutierte Inhaltsstoffe – „mysalifree“
vermeidet Salicylate, ätherische Öle, Duft- und Farbstoffe, Gluten, allergene und diskutierte Inhaltsstoffe – „mysalifree“